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Corona: PKV zahlt Botendienste der Apotheken

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Wer seine Arzneimittelversorgung über die Botendienste der Apotheken abwickelt, erhält das Geld auch von der Privaten Krankenversicherung (PKV) erstattet. Die Vergütung der Botendienste ist seit dem 22. April in Kraft und soll zunächst einmal bis zum 30. September dieses Jahres gelten.

Die Deutsche Apotheker Zeitung berichtet über die Inhalte der neuen SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung und darüber, dass je Lieferort und Tag ein Betrag in Höhe von fünf Euro zzgl. USt. abgerechnet werden kann. Die Anschubfinanzierung in Höhe von 250 Euro werden allerdings ausschließlich von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt.Ausgewiesen wird der Betrag für die Lieferung im Rahmen der Taxation des Rezepts beispielsweise als „Sonderentgelt Botendienst Pandemie“- es sind allerdings ausdrücklich auch andere Kennzeichnungen möglich. Von Seiten der PKV existieren in diesem Kontext keine klaren Vorgaben. Ebenfalls ist noch nicht abschließend geklärt, wann die Sonder-PZN und genaue Abrechnungsmodalitäten bekannt gegeben werden.

Damit dies „smooth“ über die Bühne geht, soll eine entsprechende Information spätestens am 30. April 2020 erfolgen. Auf diese Weise könnten bereits die Abrechnungen der Apotheken für April über die Apothekenrechenzentren auf richtige Weise berechnet werden.

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