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Corona: Kfz-Versicherungen lassen sich anpassen

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Homeoffice in Zeiten von Corona kann für versicherte Autofahrerinnen und Autofahrer einige Vorteile mit sich bringen. In vielen Fällen wurden deutlich weniger Kilometer gefahren und auch die Zahl der Unfälle ist gesunken. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) bringt daher Beitragserstattungen ins Gespräch und hat sich dabei mit einer Reihe von Versicherern abgestimmt.

Tag24 schreibt darüber, dass die meisten Versicherer eine nachträglich Korrektur der angegebenen Kilometerleistung anstandslos akzeptieren. Ein Sprecher der Allianz und damit eines der größten „Player“ auf dem Markt bestätigt dies. Möglich ist der geringere Betrag auch jetzt schon, sofern eine geringere Fahrleistung abzusehen ist.Bereits vergleichsweise wenig Kilometer können sich lohnen. Wer beispielsweise von 10.000 Kilometern im Jahr auf einen Wert von 8.000 Kilometern reduziert, erhält immerhin rund 50 Euro zurück, was natürlich je nach Vertrag variieren kann. Die HUK-Coburg geht sogar so weit, die Versicherungsprämien von sich aus zu senken, sofern tatsächlich weniger Schäden in die Kalkulation eingehen. Der Preisvorteil durch Corona wird somit direkt ganz oder zumindest zum Teil weitergereicht.

Im April 2020 ging die Zahl der Unfälle in Deutschland um ein Drittel zurück, womit es sich um den niedrigsten Wert seit 30 Jahren handelte. Mit einer zunehmenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen erhöht sich aber auch die Aktivität auf den Straßen, sodass man bald wieder zu den alten Werten zurückkehren dürfte. Schade, eigentlich.

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