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Corona: Forderungen an PKV werden lauter

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Die Situation ist ein wenig paradox. Über Jahre wird den Privaten Krankenversicherungen (PKV) ein großes Risiko an Beitragserhöhungen unterstellt, wenngleich Statistiken das Gegenteil belegen. Jetzt ist es auf einmal so, dass „die Privaten nicht wüssten, wohin mit ihrem Geld„.

Bei Pfefferminzia wird von der SPD-Politikerin Bärbel Bas berichtet, dass diese eine stärkere Beteiligung der PKV an den Kosten der Coronabekämpfung fordert. Wohlgemerkt: die medizinischen Leistungen werden auch seitens der Privaten vollumfänglich übernommen und es existieren hier keinerlei Einschränkungen, bei denen die gesetzlichen Krankenkassen mehr leisten.Diese stehen am Ende des Jahres — so die Argumentation der SPD-Politikerin — vor einem „existenziell bedrohlichen Liquiditätsengpass“ aus dem die PKV heraushelfen soll. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der REgierungspartei wird unter anderem mit den Worten:

„Die private Krankenversicherung beteiligt sich so gut wie gar nicht, während wir Schutzschirme für die Krankenhäuser bauen“

zitiert. Dabei hatte der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) bereits Ende März klar und deutlich gemacht, das sich die PKV „an den Mehrkosten der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen“ beteiligen, was offensichtlich auch der Fall ist.

Man darf gespannt sein, ob und in welcher Form dieses Diskussion versachlicht wird. Ob jetzt der passende Zeitpunkt für ein Gegeneinander-Ausspielen der beiden Säulen des Gesundheitssystem ist, sei dahingestellt.

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