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Computerkriminalität: Spezialversicherungen gegen Hackerangriffe

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Nicht erst seit dem „NSA-Skandal“ ist das Thema Industriespionage in aller Munde. Neben einer umfassenden Sicherung sensibler Daten und dem Errichten von „Firewalls“, können sich Unternehmen auch durch Cyber-Risk-Versicherungen gegen Angriffe durch Hacker schützen.

In der Computerwoche wird erläutert, wie die Cyber-Risk-Policen funktionieren und wo deren Grenzen liegen. Es wird dabei empfohlen, die Maßnahmen zur IT-Security exakt auf den Versicherungsschutz abzustimmen.

Fakt ist, dass das Risiko von Computerkriminalität mittlerweile in den Top drei der größten Unternehmensrisiken angekommen ist. Schätzungen zufolge, summiert sich der jährliche Schaden auf 51 Milliarden Euro. Vor allem betroffene Unternehmen suchen danach nach einer Cyber-Risk-Versicherung, die in den USA bereits von 51 Prozent der befragten Risikomanager abgeschlossen wurde.

In den USA werden vor allem die Kosten für Informationspflichten nach Datenpannen, die Folgen von Online-Erpressung aber auch die Betriebsunterbrechungen, Kosten für die Wiederherstellung von Daten, Kosten für Geldbußen sowie Imageschäden abgesichert. Zuletzt lassen sich auch die Haftungsrisiken für die Verantwortlichen minimieren.

Seitens der Versicherer wird allerdings darauf hingewiesen, dass eine Cyber-Risk-Insurance keinesfalls einen Ersatz für Maßnahmen der IT-Sicherheit darstellen kann. Es handelt sich vielmehr um eine Ergänzung, die den Versicherten auch die eine oder andere Pflicht auferlegt. Werden bestimmte Sicherungsmaßnahmen dokumentiert und nachgewiesen, so lassen sich jedoch auch Nachlässe erhalten.

Schlussfolgernd kommt es für Unternehmen auf die perfekte Kombination aus eigenen Maßnahmen und Versicherung an. Diese kann in in enger Abstimmung mit dem Versicherungsunternehmen gefunden und in Form einer Police konfiguriert werden.

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