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Auch CDU gegen Senkung der PKV -Versicherungspflichtsgrenze

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Das Thema Versicherungspflichtsgrenze in der PKV beschäftigt uns auch heute. Wenngleich vermutlich zum letzten Mal, denn nun hat auch die CDU ihren Widerstand angekündigt. Ermangels Fürsprechern dürfte der Vorschlage des neuen PKV-Chefs Laue damit vom Tisch sein.

Im Heilpraxisnet wird berichtet, dass naturgemäß sowohl die Oppositionsparteien als auch der gesundheitspolitischer Sprecher der christdemokratischen Bundestagsfraktion, Jens Spahn, gegen eine Senkung der Versicherungspflichtgrenze sind.

Spahn begründete seine Ablehnung damit, dass durch eine niedrige Einkommensgrenze erhebliche Nachteile für die gesetzlichen Krankenkassen entstünde. Aus diesem Grund sei der Vorschlag „keine realistische Option„.

Handelte es sich somit um ein reines Sommerloch-Thema? Das ist schwer zu beurteilen. Es ist indes verwunderlich, dass der Vorstoß des PKV -Verbandes so ganz ohne politische Rückendeckung erfolgte. Hätte man sich hier vorher abgestimmt, wäre nun vielleicht der enorme Gegenwind erspart geblieben.

Auf der anderen Seite erscheint eine Senkung der Eintrittshürde vor allem für Normalverdiener attraktiv. Vielen Unkenrufen zum Trotz, übt die Private Krankenversicherung immer noch eine hohe Anziehungskraft aus. Dass durch einen Wechsel vieler kinderloser „Gutverdiener“ das Prinzip der GKV untergraben würde, ist aber sicherlich auch richtig. Schließlich funktioniert diese Form der Krankenversicherung nur dadurch, dass Nettozahler und Nettoempfänger existieren.

Wie sich die Systeme allerdings nach der Bundestagswahl weiterentwickeln und ob der nun geäußerte Vorschlag nicht doch wieder aus der Schublade geholt wird, wissen wir in einigen Monaten.

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