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CDU-Finanzexperte fordert Neuregelung der Riester-Rente

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In die Debatte um eine Neuregelung der Riester- Renten hat sich nun auch ein hochrangiger CDU-Politiker eingemischt. Die Rede ist vom Präsidiumsmitglied und Finanzstaatssekretär Jens Spahn, der eine Neuansiedlung der Zulagen-Entscheidung bei den Finanzämtern ins Gespräch bringt.

In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung äußert sich Spahn in diese Richtung und weist darauf hin, dass bei den Finanzämtern ja ohnehin geprüft wird, ob im Kontext des Riester -Sparens Steuervorteile eingeräumt werden können. Eine Neuansiedlung der Prüfungen würde in erheblichem Maße Verwaltungskosten sparen.

Ein weiterer Wunsch des CDU-Politikers besteht darin, dass die Zulagen automatisch fließen sollten und nicht erst nach einem umständlichen Antragsverfahren. Darüber hinaus soll die Riester-Rente verpflichtend eingeführt werden und zugunsten höherer Renditechancen mit geringeren Garantien ausgestattet werden.

Hinsichtlich der Rente ärgert sich Spahn darüber, dass immer wieder über deren Unsicherheit gesprochen wird, wenngleich in diesem Jahr die größte Rentenerhöhung seit 23 Jahren vorgenommen wurde und man nachwievor über den definierten Untergrenzen liegt.

Zuletzt äußert sich Spahn im Interview auch über Sozialversicherungsbeiträge, die auf Betriebsrenten fällig werden und unterstreicht die Vorteile einer längeren Lebensarbeitszeit und eines späteren Renteneintritts.

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