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Bundestagswahlkampf: CDU steht für Reformen in der PKV

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Jetzt auch die CDU. Im Zuge des Bundestagswahlkampfs fordern nun auch die Christdemokraten eine Reform der Privaten Krankenversicherung (PKV), grenzen sich allerdings weiterhin gegenüber der Forderung nach Einführung einer Bürgerversicherung ab.

Die Webseite Fuldainfo nimmt Bezug auf einen Artikel im Spiegel nach dem der Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege eine Vorlage für das Wahlprogramm der Partei verfasst hat. Hier findet sich unter anderem die Einschätzung, dass die „stark steigenden Beiträge“ eine Vielzahl der Versicherten überfordert.

Hintergrund könnte die unlängst erfolgte Beitragserhöhung sein, bei der zwei Drittel der Vollversicherten in der PKV mit einem Plus von etwas weniger als elf Prozent zurechtkommen mussten. Geht es nach dem Willen der CDU, so sollen Beitragserhöhungen nicht mehr auf einen Schlag in solcher Höhe, sondern über die Jahre verteilter erfolgen.

Des Weiteren stellt die Union heraus, dass „individuelle Kapitalrücklagen“ einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und stärkt damit dem Konzept der PKV den Rücken. Das wird auch darin deutlich, dass der Einheitsversicherung, wie sie unter anderem von den Sozialdemokraten gefordert wird, eine klare Absage erteilt wird. Zudem sieht die CDU auch bei den gesetzlichen Krankenkassen Reformbedarf, der unter anderem in niedrigeren Beiträgen für Selbstständige mit geringen Einkommen besteht.

Zuletzt soll der Arbeitgeberanteil in der Krankenversicherung auch in Zukunft festgeschrieben werden, während Erhöhungen weiterhin vor allem von den Arbeitnehmern getragen werden. Auch diese Auffassung dürfte im Rahmen des Wahlkampfs für einige Kontroversen sorgen…

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