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Bund der Versicherten sieht Lebensversicherung nicht als Altersvorsorge

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Folgt man dem Bund der Versicherten (BdV), so eignet sich die klassische Lebensversicherung nicht (mehr) als Altersvorsorge. Das Hauptproblem besteht darin, dass viel zu viele Versicherten frühzeitig aus den Verträgen aussteigen und sich somit um die Auszahlung der vollen Summe bringen.

Bei Fondsprofessionell wird das Thema aufgegriffen und durch Statistiken untermauert. Die Grundlage bildet dabei die jährliche Stornoquote in Höhe von 2,6 Prozent, die sich auf Personen, die heute 20, 30 oder 40 Jahre alt sind hochrechnen lässt. Es zeigt sich, dass ein Großteil derjenigen, die heute eine Lebensversicherung abschließen mit 67 Jahren nicht mehr dabei sind.

Bei den Männern im Alter von jetzt 20 Jahren werden nach aktueller Stornoquote zum Erreichen des Rentenalters nur noch 27 Prozent den Vertrag innehaben, bei den Frauen sind es 28 Prozent. Die Kündigungsquote liegt bei 70 Prozent. Wer heute 30 bzw. 40 Jahre alt ist, hat zu 44 bzw. 49 Prozent die Chance auf ein Weiterführen des Vertrags. Die Kündigungsquote wird hier immer noch mit 49 Prozent bzw. 61 Prozent bei den 30-Jährigen angegeben.

Interessant ist die Conclusio aus den Zahlen. Diese offenbaren, dass das vermeintliche Auslaufmodell der klassischen Lebensversicherung immer noch verkauft wird, jedoch keine nachhaltigen Argumente für ein Weiterführen der Versicherungen existieren. Der BdV schließt daraus, dass einmalige Abschlussprovisionen das Problem darstellen und bringt „nachhaltigere Vergütungen“ ins Spiel.

Der Vorstandssprecher des BdV, Axel Kleinlein, meint hierzu:

„Wegen überhöhter einmaliger Abschlussprovisionen wird ein überhitzter Abverkauf von nicht bedarfsgerechten Lebensversicherungen massiv befeuert“,

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