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Bringt die neue große Koalition das Ende der PKV?

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Totgesagte leben länger. Dieser Satz könnte sich im Rahmen der Diskussion um die Einführung einer Bürgerversicherung und damit einhergehend die Abschaffung der Privaten Krankenversicherung (PKV) einmal mehr bewahrheiten. Mancherorts wird bereits darüber spekuliert, dass dies der Preis für das Eingehen einer Großen Koalition sein könnte.

Entsprechenden Zündstoff für die Diskussion liefert in diesem Fall das Nachrichtenmagazin „Focus„. Offensichtlich deutete der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in einem Interview darauf hin, dass die Abschaffung der PKV ein Schritt in Richtung eines gerechteren Landes sei. Im Falle eines Nicht-Bewegens „haben wir keine Chance, Neuwahlen zu verhindern“, so der Politiker.

Die Forderung nach Einführung einer Bürgerversicherung wird auch vom rheinland-pfälzischen SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer unterstützt, der über die Union sagt, dass wenn diese im Bereich PKV und Bürgerversicherung „nicht einschwenkt, können wir uns jedes weitere Gespräch sparen“.

Erstaunlich ist in diesem Kontext, dass bei den Bundestagswahlen recht eindeutig nicht zugunsten der Bürgerversicherung votiert wurde. Eine rot-rot-grüne Mehrheit, die dies widerspiegeln würde, ist nun einmal nicht zustande gekommen und seitens der Union existieren gewichtige Argument für die Beibehaltung der PKV. Ob die SPD tatsächlich in der Position ist, eine derart unpopuläre Forderung wiederaufleben zu lassen, werden die kommenden Monate zeigen ….

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