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Branchenverband GDV fordert Vereinfachung der betrieblichen Altersvorsorge

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Die derzeit unter Druck stehenden Lebensversicherer erobern sich mehr und mehr das Terrain der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Im vergangenen Jahr wurde bei den bAV-Verträgen ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent erzielt, womit aktuell 15 Millionen Abschlüsse zu Buche schlagen.

Die Zahlen stammen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aus der Veröffentlichung „Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2016“ und werden unter anderem bei „Das Investment“ veröffentlicht.

Die häufigsten Formen der betrieblichen Altersvorsorge sind die Direktversicherung mit 7,7 Millionen Verträgen, dahinter rangieren Verträge der Pensionskassen der Versicherer (3,7 Millionen) sowie Pensionfonds (0,53 Millionen). Des Weiteren existieren 3,3 Millionen Rückdeckungsversicherungen, mit denen Rentenzusagen abgesichert werden.

Der Markt ist also vorhanden und wächst kontinuierlich, wie auch Peter Schwark, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung, feststellt. Trägt man der demografischen Entwicklung Rechnung, so ist die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge durchaus gegeben und die bAV kann hier ein wichtiger Baustein sein. Seitens der Politik wären nach Ansicht des GDV jedoch Erleichterungen gefragt. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind noch nicht ausreichend in den Markt einbezogen und Arbeitnehmer mit geringen Einkommen könnten zusätzlich staatlich gefördert werden.

 

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