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Bevorstehende Digitalisierung betrifft auch Lebensversicherer

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Folgt man Experten, so ist die Digitalisierung eines der geringsten Probleme in der Lebensversicherung. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eines der Themen, die die Zukunft bestimmen wird. Und das unabhängig von steigenden oder fallenden Zinsen.

Bei Cash Online findet sich hierzu ein lesenswerter Artikel. Fakt ist, dass mehr und mehr der so genannten InsurTechs auf den Markt drängen und vermeintliche Revolutionen verkünden. Meist geht es dabei um einen cleveren Datenaustausch mit den Versicherten oder auch digitale Unterschriften. Die Akzeptanz seitens der Kunden hält sich allerdings noch in engen Grenzen.

Als eines der Probleme der Versicherungsbranche wird zudem die fehlende Einfachheit angesehen. Seitens der Politik wurde lange mit einer so genannten Drei-Schichten-Architektur gearbeitet, die in „Garantien, Zertifizierungen und umständlichen Steuerregelungen“ besteht.

Diese Umständlichkeit existiert auch bei den laufenden Versicherungsverträgen, die sowohl mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen als auch mit stets anderen steuerlichen Vorschriften und Renditen versehen sind. Wann immer die IT innerhalb eines Versicherungsunternehmens erneuert wird, müssen diese Bestände entsprechend umgepflegt werden, was mit viel Aufwand verbunden ist.

Wer hier als Versicherer schlanke Prozesse hinbekommt, kann durch geringere Kosten und damit günstigere Preise punkten. Zudem dürften die elektronischen Wege im Vertrieb und im Kundendialog an Bedeutung zunehmen. Wenn die Versicherer hier keine Lösungen finden, könnten ihnen die InsurTechs früher oder später den Rang ablaufen.

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