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Betrugswarnung: Adresshändler rufen als PKV -Verband an

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Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) warnt derzeit vor einer Betrugsaktion. Es geht dabei um fingierte Anrufe, die angeblich im Auftrag des Branchenverbands durchgeführt werden. Dahinter stehen jedoch Adresshändler, die lediglich auf die Daten der PKV -Kunden aus sind.

Wie Check24 berichtet, stellt der PKV -Verband in diesem Kontext klar, dass niemals vertriebsorientierte Gespräche geführt werden. Nach Angaben von Verbandschef Volker Leienbach handelt es sich hier um unlautere Werbemethoden, die den Ruf der gesamten Branche schädigen. Als Reaktion wurden bereits die Datenschutzbehörden sowie die Bundesnetzagentur eingeschaltet.

Im Rahmen der Anrufe wird die Änderung des Paragraphen 204 erwähnt und in diesem Kontext eine Anpassung des aktuellen PKV -Vertrags empfohlen. Die Anrufer geben vor, dass sie das Wohl der Angerufenen im Sinn haben und der Vertrag lediglich optimiert werden solle. Zudem solle überprüft werden, ob sich die einzelnen Krankenversicherer an die gesetzlichen Vorgaben halten. Fakt ist jedoch, dass die Gesetzesnovelle lediglich den Bereich Lebensversicherung betrifft.

Angerufenen PKV -Versicherten wird empfohlen, sich sowohl den Namen als auch die Telefonnummer des Anrufers zu notieren und bei der Polizei einen Strafantrag zu stellen. Dies ist – je nach Bundesland – sogar via E-Mail oder über ein eigens bereitstehendes Online-Formular möglich, sodass kein großer Aufwand entsteht.

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