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Betriebshaftpflicht: viele Details zu beachten

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Wer ein Gewerbe oder einen Betrieb unterhält, kommt nicht um die entsprechenden Versicherungen herum. Dabei zeigt sich, dass vor allem bei der Betriebshaftpflicht viele Details zu beachten sind. In der Schadensregulierung zeigen sich erhebliche Kompetenzunterschiede zwischen den Versicherern.

Cash Online greift das Thema auf und hebt die Bedeutung einer validen Risikoanalyse hervor. Eine Betriebshaftpflicht-Versicherung sollte nicht „von der Stange“ kommen, sondern individuell auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten werden. Wird gegen diesen Grundsatz verstoßen, so ist die Prämie oft zu hoch. Andererseits gerät der Versicherungsmakler mehr in die Haftung als bei einem richtig konfigurierten Tarif.

Etwas problematisch beim Vergleich der einzelnen Angebote im Bereich Betriebshaftpflicht ist die genaue Eingrenzung der betrieblichen Tätigkeiten. In unserer schnelllebigen Zeit entstehen gleichsam „über Nacht“ Dienstleistungen, die sich in keinem Katalog finden, aber dennoch mitversichert werden müssen. Hinzu kommen Nebenleistungen, bei denen eine haftungstechnische Einschätzung nicht immer schnell und einfach vorgenommen werden kann.

Als Beispiel wird im zitierten Artikel der Facility Manager genannt. Handelte es sich hier früher um einen einfachen „Hausmeister“, so zählen heute eine Reihe handwerklicher Tätigkeiten wie Klempnerarbeiten, Gartenarbeit oder Winterdienst zum Anforderungsprofil. Ähnliches gilt für Handelsunternehmen, bei denen es einen erheblichen Unterschied macht, ob nur europäische Ware oder auch Nicht-EU-Importe verkauft werden.

So entsteht die Erfordernis einer individuellen Beratung und einer engen Beziehung zum Versicherungsberater. Zudem sollte jeder Unternehmen regelmäßig hinterfragen, ob der aktuelle Versicherungsschutz noch den eigenen Wünschen entspricht.

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