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Berufunfähigkeitsversicherung (BU): Aspekt der Prävention wird vernachlässigt

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Es ist schon erstaunlich: in der Privaten Krankenversicherung (PKV) spielt die Prävention eine große Rolle, während dieser Aspekt im Kontext einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nur von fünf Prozent der potenziellen Abschließer überhaupt beachtet wird. Das geht aus einer Online-Umfrage im Auftrag der LV 1871 hervor.

Der Versicherungsbote zeigt sich zu diesem Thema bestens informiert und schreibt darüber, dass die präventive Gesundheitsvorsorge auch bei den gesetzlichen Krankenkassen sehr gefragt ist. Wenn es hingegen um den Erhalt der Arbeitskraft geht, winken die meisten Versicherten ab. Wichtiger ist mit 23 Prozent der Nennungen eine schnelle Leistung im Schadensfall.Daran, dass dieser erst gar nicht eintreten müsste, denken nur wenige BU -Versicherte, was auch daran deutlich wird, dass weitere 21 Prozent in erster Linie günstige Beiträge als relevant ansehen. Einer der Gründe scheint darin zu liegen, dass nur die wenigsten Menschen entsprechende Angebote bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) vermuten. Dabei existieren durchaus Versicherer, die entsprechende Angebote selber auflegen oder bereit sind, präventive Maßnahmen zu bezuschussen.

Fakt ist, dass nicht nur die psychischen Ursachen, sondern auch Erkrankungen im Bereich des Skeletts in den letzten Jahren als Gründe für die Berufsunfähigkeit zugenommen haben. Entsprechend bestünde tatsächlich Bedarf, alldieweil selbst die beste BU nur einen Teil des zuvor erhaltenen Einkommens sichert und stets finanzielle Einbußen hingenommen werden müssen.

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