Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Berufsunfähigkeitsversicherung: Zeit für Prüfung einkalkulieren

| Keine Kommentare

Im Fall der Berufsunfähigkeit haftet die Berufunfähigkeitsversicherung (BU). So weit, so einfach. Doch in der Praxis ergeben sich immer auch Wartezeiten, die erkrankte Arbeitnehmer oder Selbstständige überbrücken müssen.

Diese Wartezeiten sind keineswegs reine Schikane, sondern resultieren daraus, dass jede Berufsunfähigkeitversicherung (BU) gegen sie gerichtete Ansprüche gründlich prüft. Das ist allein schon aus Verantwortung gegenüber den anderen Versicherten notwendig.

Die Westfälischen Nachrichten weisen nun darauf hin, dass es hin und wieder zum Streit wegen des Gesundheitscheck kommen kann. Aus diesem Grund wird dringend empfohlen, bei bevorstehender Berufsunfähigkeit schnell zu handeln und die Versicherung zu informieren. Die Dauer der Berufsunfähigkeit, ab der gezahlt wird, geht aus den Vertragsbedingungen hervor. In aller Regel lässt sich hier von einem Zeitraum von sechs Monaten ausgehen.

Das Krankengeld für gesetzlich Versicherte fließt maximal 78 Wochen lang. Die Berufsunfähigkeitversicherung (BU) zahlt dann, wenn bereits sechs Monate lang nicht gearbeitet werden konnte. Dass die Zahlung dabei rückwirkend fließt, versteht sich von selbst. Eine Prüfung kann sich jedoch über mehrere Monate hinziehen, die vor allem Selbstständige finanziell überbrücken müssen.

Zudem ist von entscheidender Bedeutung, dass sämtliche Fragen bei der Anmeldung wahrheitsgetreu beantwortet wurden. Sobald sich hier Ungenauigkeiten ergeben, kann sowohl die Prüfung länger dauern als auch – im schlimmsten Fall – die Zahlung der BU verweigert werden. Doch wohlgemerkt: so weit kommt es nur in Einzelfällen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.