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Berufsunfähigkeitsversicherung: Wechseln, aber richtig

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Im Grunde ließen sich auch die folgenden Tipps zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auch mit dem Satz „Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsberater“ zusammenfassen. Doch macht es durchaus Sinn, wenn man auch eigenes Wissen zu diesem Thema erwirbt.

Die Recklinghäuser Zeitung listet vier interessante Tipps für den Wechsel der BU zusammengetragen. Ich werde alle Themen aufgreifen, auch auf die Gefahr hin, dass ich einzelne Themen schon einmal in vorangegangenen Postings erläutert habe.

Tipps eins betrifft das alte Thema „abstrakte Verweisung“. Ich vermute, dass mittlerweile kaum noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit diesem Fallstrick arbeitet. Wer mit einem Wechsel zur Alte Leipziger liebäugelt, geht auf jeden Fall auf Nummer sicher. Umgekehrt gilt, dass bei einem alten Vertrag mit abstrakter Verweisung auf einen anderen Beruf dringend zum Wechsel geraten wird.

Ebenfalls eine Schwachstelle älterer Verträge ist die fehlende Möglichkeit zur Anpassung der Versicherungssumme. Dabei wird mann/frau älter und sowohl Einkommen als auch Ansprüche steigen an. Entsprechend sollte ein Vertrag so gewählt werden, dass sowohl bei Hochzeit als auch bei der Geburt eines Kindes aufgestockt werden kann. Und das ohne zusätzliche Gesundheitsprüfung.

Wer in einen komplett neuen Vertrag wechselt, sollte indes mit einer Gesundheitsprüfung rechnen. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie einen neuen Vertrag erhalten und dass sich dieser auch lohnt. Erst dann ist die bestehende BU zu kündigen.

Zuletzt sollten Sie bei einer Kombination aus einer BU und einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung letzter Versicherung erst einmal weiterlaufen lassen. Anderenfalls droht ihnen der Kapitalverlust. Den Schutz vor Berufsunfähigkeit können Sie dann ja im neuen Vertrag festschreiben.

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