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Berufsunfähigkeitsversicherung: was tun bei Jobwechsel?

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Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen hat, ist auf der sicheren Seite. So weit, so gut. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn man den Job wechselt? In manchen Fällen kann damit ja theoretisch eine neue Einstufung einhergehen.

Dieser Fall lässt sich allerdings oftmals bei Abschluss einer Police ausschließen. Anders ausgedrückt, verzichtet der Versicherer auf eine Neueinstufung und lässt den bestehenden Betrag einfach weiterlaufen.

Wer innerhalb eines Unternehmens den Job wechselt, braucht ebenfalls keine Nachmeldung vorzunehmen. Es ist jedoch dennoch anzuraten, zumal Gehaltsunterschiede auch einen Unterschied bei der Rentenhöhe ergeben.

Bei manchen, älteren BU -Verträgen könnte jedoch auch noch eine Nachmelde-Klausel vorhanden sein. Am Besten lässt man sich in einem persönlichen Gespräch mit dem Versicherungsberater aufklären oder liest genau die Vertragsbedingungen. Auch die Frage, auf welchen Beruf sich die BU bezieht, ist in diesem Zusammenhang zu klären. Wer beispielsweise eine körperliche Tätigkeit absichert und dann in einen Bürojob wechselt, den er nicht mehr ausüben kann, kann im schlimmsten Fall zur Wiederaufnahme der körperlichen Tätigkeit gezwungen sein. Sofern das physisch möglich ist.

Zur Sorge besteht allerdings kein Anlass, denn die meisten Versicherungen entsprechen in ihren Bedingungen den Wünschen der Versicherten und verzichten auf einen Verweis. Anders ausgedrückt wird in aller Regel der zuletzt ausgeführte Beruf herangezogen.

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