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Berufsunfähigkeitsversicherung: wann man aufpassen sollte

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Das Thema Versicherungsmakler bzw. unabhängige Versicherungsvermittler hatte ich bereits vor einigen Wochen aufgegriffen. Keine Sorge: ich möchte niemanden pauschal verurteilen. Doch mehren sich die Hinweise auf bestimmte Tabu-Sätze in der Vermittlung eines Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Boulevard Baden sei an dieser Stelle exemplarisch genannt. Hier ist explizit von „Phrasendrescherei“ mancher Versicherungsvermittler die Rede. Und es werden Warnungen ausgesprochen.

So ist es beispielsweise wichtig, dass Gesundheitsfragen im Vorfeld einer BU umfassend geklärt werden. Auch auf die Gefahr hin, dass sich die Versicherungsprämie erhöht oder erst gar kein Vertrag zustande kommt. Auch noch nach Jahrzehnten kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung ungültig erklärt werden, wenn falsche Angaben gemacht wurden. Zudem kann passieren, dass nach einer einmaligen Falschaussage kein Versicherer mehr eine Police anbietet.

Das zweite „No-Go“, das allerdings kaum noch exisiert, ist die so genannte „abstrakte Verweisung“. Hier zahlt eine BU nur dann, wenn wirklich gar kein Job mehr existiert, den ein Versicherter ausüben kann. Aus einem Feinmechaniker wird dann schnell ein Nachtwächter, aus einem Topmanager ein Wachmann. Im schlimmsten Fall versteht sich.

Zuletzt sollte die Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung bis zum Beginn der Rente gewählt werden. 65 Jahre sind hier ideal, denn sonst droht ein Engpass zwischen dem Ablauf der Versicherung und dem Erreichen des Rentenalters.

Der Donaukurier erweitert die Liste der „gefährlichen Sätze“ noch ein wenig. So sollte natürlich auch auf die Vertragsbedingungen geachtet werden und natürlich ist nicht jede BU für jede Person die passende. Wer aber mit einem seriösen Versicherungsmakler zusammenarbeitet, wird die oben genannten Probleme sowieso nicht haben.

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