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Berufsunfähigkeitsversicherung: Unisex-Tarife im Trend

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Im Bereich Berufsunfähigkeit herrscht derzeit Einiges an Bewegung. Vor allem die neuen „Unisex“-Tarife, also Tarife, bei denen Männer und Frauen dieselben Konditionen erhalten, liegen im Trend. Hintergrund ist die gesetzliche Neuordnung, die ab dem 21.12. 2012 eine geschlechtneutrale Kalkulation der Policen erfordert.

Wie aber gehen Berater und KundInnen mit der neuen Situation um? Der Versicherungsbote dokumentiert in diesem Kontext eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa.

Demnach planen 56 Prozent der Frauen und 42 Prozent der Männer, ihre Versicherungsberater zu den neuen Tarifen in der BU zu befragen. Vor allem, wer eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte, sieht Beratungsbedarf. Entsprechend kommt dem Versicherungsberater mehr und mehr die Rolle eines „Unisex-Lotsen“ zu.

Veränderte Kostenverteilung bei der Berufsunfähigkeit

Kennzeichnend für die Umstellung auf Unisex-Tarife ist vor allem die Neuverteilung der Kosten. Für Frauen wird die BU – je nach Versicherungsgesellschaft und nach Tarif – um runde zehn Prozent günstiger. Da es sich unter dem Strich um ein „Nullsummenspiel“ handelt, müssen Männer wiederum mit einem entsprechenden Aufschlag rechnen. Voraussetzung ist dabei, dass beide Geschlechter zu gleichen Teilen Berufsunfähigkeitsversicherungen abschließen.

Das Alter entscheidet über die Kosten einer BU

Mitentscheidend für die Versicherungsprämie einer BU ist selbstverständlich auch das Einstiegsalter. Insofern empfiehlt es sich, möglichst früh einzusteigen und Kosten zu sparen. Eine Entscheidung zur Absicherung der Berufsunfähigkeit sollte daher nicht auf die lange Bank geschoben werden – unabhängig davon, welche Versicherungsgesellschaft den Zuschlag erhält. Bei der Entscheidungsfindung können unter anderem Ratings, Vergleiche oder auch der renommierte AssCompact Award eine wertvolle Hilfe sein.

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