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Berufsunfähigkeitsversicherung: Probleme wie in der PKV?

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Droht der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)  dasselbe „Schicksal“ wie der Privaten Krankenversicherung (PKV)? Eine zugegebenermaßen provokative Frage, die in ähnlicher Form bei Cash Online aufgeworfen wird.

Hintergrund ist die Einführung des Unisex-Tarifs, die nach Ansicht mancher Experten nicht zu einer Geschlechtergleichheit geführt hat. Angeblich arbeiten die Berufsunfähigkeitsversicherungen fortan mit unterschiedlichen Berufsgruppen und lassen Berufe mit einem hohen Frauenanteil schlechter dastehen.

Ein weiterer Punkt ist die Aufteilung unter ausbildungs- und tätigkeitsspezifischen Parametern oder auch Rauchverhalten und Familienstand. Diese „Prämienspreizung“ führt nach Ansicht der Verfasser zu einer immer kleineren Zielgruppe. Mancher Versicherer bietet spezielle BU -Tarife für 14 Berufsgruppen, wodurch ein regelrechter Preiskampf um die Versicherungsnehmer in Niedrig-Risiko-Gruppen entsteht.

Darüber hinaus wird davon gesprochen, dass sich immer weniger Menschen eine BU leisten können. Der Prämienaufschlag für körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten liegt inszwischen bei 500 Prozent.

Ich könnte den Artikel an dieser Stelle noch weiter „nacherzählen“, weise aber lieber auf den Link zu.

Das Fazit besteht fast schon in einer Warnung. Demnach scheint der Preiskampf zu einer zu geringen Prämieneinnahme und zur mangelnden Stabilität führen. Ein weiteres Problem ist die geringe Verzinsung, die die Versicherer ebenfalls unter Druck setzen könnte.

Reine Panikmache oder berechtigte Kritik? Hier empfiehlt sich ein genauer Blick auf die jeweiligen Versicherer. Wer aus allen Ratings mit einer Bestnote hervorgeht, dürfte aber auch gegen die erwähnten Risiken gewappnet sein.

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