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Berufsunfähigkeitsversicherung: Gesundheitsangaben müssen stimmen

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Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, sollte bei den Gesundheitsangaben unbedingt bei der Wahrheit bleiben. Anderenfalls drohen nicht nur der Verlust von Leistungen, sondern auch die Kündigung und ein nachträglicher Risikoaufschlag.

Nähere Informationen liefert Cecu.de. Dort wird beispielsweise auf Paragraf 19 des Versicherungsvertragsgesetzes hingewiesen. Fakt ist, dass Versicherungen zunächst einmal auf eine genaue Prüfung der gemachten Angaben verzichten. Wer also eine BU abschließen möchte, wähnt sich zunächst sorglos. Im Fall einer Schadensregulierung kann es aber sehr wohl zu einer umfassenden Prüfung kommen. Das Risiko einer Falschaussage ist demnach hoch und kann mit dem Verlust sämtlicher Leistungen einhergehen.

Dabei haftet der Versicherungsnehmer auch für die Angaben, die ein Vermittler in den entsprechenden Bogen eingetragen hat. Mit anderen Worten sollten sich Interessenten an einer BU genau ansehen, welche Angaben zu ihrem Gesundheitszustand gemacht werden. Im Falle der Fälle kann eine Rücksprache mit der Krankenkasse oder dem Hausarzt vonnöten sein. Dies gilt vor allem, wenn ein Krankheitsverlauf geschildert werden soll. Wer sich dabei auf die offiziellen Berichte der Ärzte stützt, befindet sich auf der sicheren Seite.

Die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) steht dabei außer Frage. Schließlich lässt sich im Vorfeld kaum voraussagen, in welchem Umfang der Staat oder die gesetzliche Rentenkasse für die Schäden aufkommt. Hinzu kommt, dass schätzungsweise 25 Prozent der Berufstätigen irgendwann berufsunfähig werden. Das Risiko ist also durchaus realistisch.

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