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Berufsunfähigkeitsversicherung: Fragebogen bedarf der Beratung

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Der Spiegel spricht von „Fiesen Fallen“. So weit würde ich naturgemäß nicht gehen. Wenngleich ein Fragebogen einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) durchaus seine Tücken haben kann. Wer jedoch gemeinsam mit einem Versicherungsberater ausfüllt, ist auf der sicheren Seite.

Die Fallstricke bei den Fragen haben nicht zwingend mit einer Verweigerung durch die Versicherer zu tun, sondern dienen einer genauen Erfassung der Risiken. Entsprechend ist bei Fragen vom Strickmuster: Sind Sie in den letzten zehn Jahren in einem Krankenhaus, Klinikum, einer Rehabilitations- oder Kureinrichtung untersucht, beraten oder behandelt worden?“ immer auf die Bedeutung zu achten.

Im zitierten Artikel werden eine Reihe von Beispielen aufgezählt. Ein Beispiel sind Rückenschmerzen, die schon einmal behandelt wurden. Auch, wenn nur eine Spritze gegeben wurde, ist die Angabe gegenüber der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) unumgänglich.

Ein Verweis auf Erinnerungslücken oder Unwissen schützt keineswegs. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe unlängst noch einmal unterstrichen und einer Versicherung Recht gegeben. Hier ging es um eine Krankschreibung und die Einschätzung der Bedeutung bzw. der Schwere.

Ebenfalls spannend wird es bei der BU eines Auszubildenden. Natürlich ist dieser Bereich aufgrund der niedrigen Prämien für Kunden attraktiv. Es sollte jedoch davon ausgegangen werden, dass sich das Tätigkeitsfeld nach Aufnahme eines Berufs ändert und entsprechend mitversichert ist.

Die beste Lösung ist hier das Gespräch mit einem Versicherungsberater, der „seine“ Versicherung genau kennt und auf jede Menge ERfahrung in der Schadensregulierung zurückblickt.

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