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Berufsunfähigkeitsversicherung: Behinderung vorher angeben

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Dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) mittlerweile zum Standard der Absicherung gehört, setze ich als bekannt voraus. Nichtsdestotrotz gilt es immer wieder Tipps zu beachten.

So weist beispielsweise Anwalt.de darauf hin, dass sowohl partielle Taubheit als auch eine Schilddrüsenüberfunktion bei Abschluss der Police angegeben werden muss. Unabhängig davon, ob diese zu einer Einschränkung der Berufstätigkeit führen.

Sollte diese Meldung unterbleiben, so ist die Versicherung zu einem Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Soweit das Urteil des LG Traunstein, 1 O 1260/11.

Fassen wir das Thema etwas breitet, so sollten sämtliche Vorerkrankungen gegenüber der BU angegeben werden. In der Schadensregulierung wird die Krankenakte sorgfältig geprüft und jeder Fehler kann sich rächen. Interessant ist dabei allerdings, dass seitens der Versicherungen lediglich konkrete Fragen gestellt werden dürfen. Wird beispielsweise nach Krankheiten gefragt, die derzeit in Behandlung sind, so braucht keine Angabe über unbehandelte Krankheiten gemacht werden.

Zudem berichtet Geld.de, dass falsche Angaben gegenüber der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) in manchen Fällen auch verjähren können. Hier gelten Fristen von drei, fünf oder zehn Jahren – je nach den individuellen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Versicherungsunternehmens.

Was wir Laien daraus lernen? Dass es am Einfachsten ist, direkt bei Abschluss eines Vertrags alle Karten auf den Tisch zu legen. Oder sich in die Hände eines kompetenten und seriösen Versicherungsberaters zu begeben, der über alle potenziellen Klippen hinweghilft.

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