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Berufsunfähigkeitsversicherung: auf Leistungsdynamik achten

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Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, befindet sich auf der sicheren Seite. Neben wichtigen Aspekten wie der Gesundheitsprüfung oder dem – mittlerweile fast obligatorischen – Verzicht auf eine abstrakte Verweisung, sollte auch der Inflation Rechnung getragen werden.

Im Idealfall sichert eine Berufsunfähigkeitsversicherung bis zu 80 Prozent des zuvor erreichten Nettoeinkommens. Voraussetzung ist natürlich, dass die Versicherungsbeiträge sicher geleistet werden können, weswegen vielfach auch nur eine Absicherung in Höhe von 60 Prozent erreicht wird.

Es fragt sich nur, was diese 60 oder 80 Prozent im Schadensfall noch wert sind. Infolge der Inflation sinkt die Kaufkraft Jahr für Jahr. Auch, wenn hier nur 1,5 Prozent angesetzt werden, entspricht das nach 20 Jahren bereits einem Viertel der ursprünglich vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente. Abhilfe schafft eine Dynamik, bei der auch die Rente Jahr für Jahr steigt.

Hierzu ist jedoch auch eine Steigerung der Beiträge in die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) erforderlich, die ebenfalls schon bei Vertragsbeginn vereinbart werden kann. Insbesondere wer in jungen Jahren seine BU abschließt, sollte auf Dynamik setzen, denn über ein ganzes Berufsleben gerechnet, können fixe Beträge merklich an Kaufkraft verlieren. Hinzu kommt, dass in einer „normalen“ beruflichen Vita auch die Einkünfte steigen und Mehrausgaben in die BU problemlos geschultert werden können.

Bereits bei Vertragsabschluss sollte zudem die Möglichkeit einer Anpassung der Rente und der Beiträge vereinbart werden. Bei manchen Versichereren ist dies nur nach bestimmten Ereignissen wie der Geburt eines Kindes oder dem Kauf einer Immobilie möglich, andere Versicherungen räumen das Recht auch ohne einen konkreten Anlass ein.

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