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Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Studenten und Azubis sinnvoll

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Dass die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu den wichtigsten Versicherungsformen gehört, dürfte mittlerweile bekannt sein. Schade ist dabei nur, dass junge Menschen wenig Interesse an dieser Versicherungsform haben und viel zu häufig auf eine BU verzichten.

Das mag auf den ersten Blick noch schlüssig erscheinen, denn schließlich ist das Berufsleben für einen Studenten oder Azubi noch weit entfernt. Bei näherem Hinsehen liegt jedoch gerade im jungen Alter ein großes Potenzial.

Doch der Reihe nach. Denn zunächst einmal gilt es, das Funktionieren einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu erklären. Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente wird nämlich nur in einigen, wenigen Fällen gezahlt und fällt zudem alles andere als üppig aus. Die private Vorsorge springt dagegen in die Bresche und übernimmt bereits ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent über sechs Monate die Schadensregulierung.

20 bis 25 Prozent der Deutschen werden vor dem Erreichen des Rentenalters berufsunfähig. Hier lohnt es sich, früh vorzusorgen, denn die Tarife für Studierende und Azubis sind deutlich geringer als für voll Erwerbstätige. Klarer Fall: man beginnt ja auch früher mit dem Einzahlen, was sich später bemerkbar macht.

Neben den Kostenvorteil tritt aber auch der bessere Gesundheitszustand eines 20-jährigen in den Fokus. Risikozuschläge oder gar eine Ablehnung kommen hier nur selten in Betracht und auch Vorerkrankungen schlagen selten zu Buche. Mit anderen Worten: die Kosten bleiben im Keller, während bereits ein 30-jähriger deutlich mehr aufwenden muss.

Gewiss: Versicherungen sind ein uncooles Thema. Doch wer in einem hellen Moment seine BU abschließt, profitiert während seines kompletten Berufslebens.

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