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Berufsunfähigkeit: mehr Depressionen verzeichnet

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Depressionen am Arbeitsplatz nehmen europaweit rapide zu. So fand der Fachverband European Depression Association (EDA) heraus, dass von 7.000 befragten Arbeitnehmern bereits ein Zehntel wegen einer Depression nicht arbeiten konnte.

Nicht immer handelte es sich dabei um Fälle für die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), doch sollten solche Zahlen als Warnzeichen verstanden werden. Der durchschnittliche Ausfall wegen Depressionen liegt bei 36 Tagen, in Deutschland liegt dieser Wert sogar bei 41 Tagen und damit deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

Als Hauptgrund für die wachsenden Fälle von Depressionen nennt das Hessen-Tagblatt die mangelnde Unterstützung durch den Arbeitgeber. Von vier Millionen Deutschen, die geschätzt unter Depressionen leiden, sind zudem lediglich zehn Prozent in Behandlung.

Umso wichtiger erscheint vor diesem Hintergrund die Absicherung durch eine Berufsunfähigkeitversicherung (BU). Das Krankheitsbild „Burn-Out“ ist dabei ebenfalls im Fokus und unterscheidet sich geringfügig von einer „echten“ Depression. Der Unterschied zwischen beiden Erkrankungen liegt an der Kontextbezogenheit des Burn-Out-Syndroms, während sich eine Depression auf alle Lebensbereich ausbreitet.

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen hat, fällt letztlich weich. Von staatlicher Seite wird bei Ausfall der Arbeitskraft so gut wie keine Unterstützung geleistet, wohingegen die BU rund 70 bis 80 PRozent des vorherigen Nettoeinkommens übernimmt. Wichtig ist dabei, dass eine Police so früh wie möglich abgeschlossen wird. Das hat auch den Vorteil, dass der Gesundheitsstatus keine Einschränkungen mit sich bringt und keinerlei Vorerkrankungen angegeben werden müssen.

Wer indes an eine Depression glaubt, sollte zunächst mit seinem Hausarzt und dann ggf. mit einem Psychologen oder Psychiater sprechen. Nicht immer steht am Ende die Berufsunfähigkeit.

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