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Berufsunfähigkeitversicherung (BU): Swiss Life mit „Fairness-Garantie“

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Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, dürfte im Vorfeld mehrere Gespräche mit einem Versicherungsberater geführt haben. Dass dabei von Fairness seitens des Versicherers auszugehen ist, versteht sich eigentlich von selbst. Dennoch lässt es sich die Swiss Life nicht nehmen, diesen Punkt besonders zu betonen.

Der „Versicherungsbote“ berichtet in diesem Zusammenhang von einem „Fairness-Versprechen“ des Anbieters, das beispielsweise in einer automatischen Herabsenkung der Beiträge bei Wechsel in einen weniger risikoreichen Beruf besteht.

Auch das Erreichen von Studienabschlüssen wird durch Beitragsnachlässe belohnt, ebenso wie sich bei Arbeitslosigkeit oder während der Eltern- und Erziehungszeit auf nur fünf Euro im Monat heruntergehen lässt. Bei Inanspruchnahme reduziert sich natürlich auch der Versicherungsanspruch auf nur noch 70 Prozent der ursprünglich vereinbarten Versicherungssumme.

Ein weiterer Aspekt besteht in der Festlegung der BU-Rente für Schüler, Studierende und Azubis. Wer eine Uni oder FH besucht, kann bis zu 1.250 Euro im Monat absichern, Schüler, Auszubildende sowie Berufsanfänger können immerhin 1.000 Euro vereinbaren – und das unabhängig vom Nettoeinkommen.

Ob sich die Fairness einer Berufsunfähigkeitsversicherung allerdings nur in den Beiträgen und Rabatten zeigt, steht auf einem anderen Blatt. Wichtig ist in erster Linie die Art und Weise, wie die Schadensregulierung erfolgt. Etwaige Beitragseinsparungen mögen in manchen Situationen attraktiv erscheinen – das wahre Gesicht einer BU zeigt sich allerdings erst dann, wenn die Berufsunfähigkeit eingetreten ist.

Dass hierüber kein Versicherungsunternehmen Garantien gibt (und geben kann) versteht sich ebenfalls von selbst.

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