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Berufsunfähigkeitversicherung (BU): immer mehr Leistungsfälle

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Eine Berufsunfähigkeitversicherung (BU) zählt zum wichtigsten Elementarschutz. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass die Zahl der Leistungsfälle in den letzten Jahren rapide angestiegen ist. Mit anderen Worten werden mehr und mehr Menschen berufsunfähig und erleiden dadurch erhebliche finanzielle Engpässe.

Zahlen hierzu liefert Cash-Online, wo auf das Rating des Analysten Morgen & Morgen Bezug genommen wird. Innerhalb der letzten fünf Jahre stieg die Zahl der anerkannten Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) von 34.000 auf 42.000 im Jahr 2012.

Vor allem nervliche Erkankungen und psychische Probleme haben zugenommen und stehen mittlerweile an der Spitze der häufigsten Versicherungsfälle. In früheren Zeiten lagen hier noch Erkrankungen des Bewegungsapparats. Nichtsdestotrotz ist die Leistungsquote, gemessen am Bestand der BU-Verträge mit unter einem Prozent konstant geblieben.

Mit anderen Worten wird die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) deutlich wichtiger – dies wird aber auch von den Versicherten erkannt, die mehr Verträge abschließen. Deutschlandweit existieren derzeit rund 15 Millionen abgeschlossener Policen. Im Fall der Fälle werden bereits 75 Prozent aller Anträge ohne Probleme und weitere Diskussionen akzeptiert. Lediglich in weniger als zehn Prozent der beantragten Leistungsfälle ist die Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht ein Grund für eine Ablehnung, doch meist liegt eine der seltenen Ablehnungen daran, dass die Kunden schlichtweg nicht reagieren.

Auch ist das Servicelevel der einzelnen BU-Anbieter in den letzten Jahren gestiegen. Hier werden in der Studie exemplarisch Tele-Underwriting, Tele-Claiming oder maßgeschneiderte Apps genannt.

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