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Berufsunfähigkeitsversicherung: wie ließe sich die Attraktivität erhöhen?

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Die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch dieses Produkt noch erhebliches Verbesserungspotenzial in sich birgt. Die Vorschläge hierzu sind vielfältig und teilweise durchaus interessant.

Cash Online greift die aktuelle Diskussion auf und lässt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher des Lübecker Finanzvertriebs Dr. Klein in einem Interview zu Wort kommen. Dabei verengt sich die Wunschliste auf drei zentrale Forderungen an die Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU)

Da ist zum einen die Vereinfachung der Gesundheitsfragen – eine Forderung, zu der man auch deren Vereinheitlichung hinzuaddieren könnte. In manchen Fällen ist es schwierig, jede Erkrankung der letzten fünf bzw. zehn Jahre zu nennen und auch die Unterscheidung zwischen eine reinen Untersuchung, einer leichten Unpässlichkeit und einer relevanten Krankheit ist schwer vorzunehmen. Nicht zuletzt wissen Kassenpatienten oftmals nicht, welche genaue Diagnose ihr Arzt gestellt hat und können im schlimmsten Fall bei einer winterbedingten Müdigkeit als depressiv dargestellt worden sein.

Wer jedoch eine falsche Angabe vornimmt, kann – im schlimmsten Fall – den Versicherungsschutz verlieren. Ein Vorschlag wäre hier, den Abfragezeitraum auf zwölf Monate einzuschränken und nur Krankheiten zu integrieren, die eine Behandlung von mindestens drei Monaten erforderten. Auch ein Nachweis durch Attest wäre sinnvoll, um Missverständnisse zu vermeiden.

Ebenfalls ließe sich in diesem Bereich durch einheitliche Versicherungsbedingungen mehr Kundenfreundlichkeit erreichen, wenngleich die Anbieter der Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) sicherlich protestieren würden.

Zuletzt wurden attraktivere Bedingungen für jungen Menschen gefordert, was allerdings nicht näher ausgeführt wird.

 

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