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Berufsunfähigkeitsversicherung: was die BU für Hausfrauen leisten muss

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Es gab eine Zeit, in der Hausfrauen und ihre männlichen Pendants nicht als berufstätig angesehen wurden. Wer „nur“ den Haushalt und die Erziehung der Kinder stemmte, verdiente entsprechend auch keine eigenen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Mittlerweile hat ein Umdenken stattgefunden.

Im „Freitag“ widmet man sich dem Thema und kritisiert zugleich, dass viele Versicherer noch immer ein falsches Berufsbild vorgeben. Wenn Hausfrau oder Hausmann ausfallen, müssen nicht nur Haushaltshilfen, sondern auch jemand für das Kochen und die Betreuung der Kinder eingestellt werden. Die reine Definition über den Beruf des Hauswirtschafters greift hier zu kurz, da in diesem Fall die Kinderbetreuung fehlt.

Entsprechend bedarf es vor Abschluss einer BU zwingend eines Gesprächs mit einem Versicherungsberater, um eine korrekte Definition des Tätigkeitsfelder zu erreichen. Auch ist wichtig, dass keine Formulierung im Sinne dessen, dass die

versicherte Person außerstande ist, eine Tätigkeit auszuüben, zu der sie aufgrund ihrer Ausbildung und Fähigkeiten in der Lage ist und die ihrer Lebensstellung beim Ausscheiden aus dem Berufsleben entspricht.

Anderenfalls kann man gleich eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Eine funktionierende BU für Hausfrauen und -männer ist meist mit erheblichen Risikozuschlägen verbunden. Nichtsdestotrotz kann sich der Abschluss lohnen, denn im Fall der Fälle ist das komplette Funktionieren einer Familie von dem Job abhängig. Es lohnt sich aber ein noch genaueres Hinsehen als bei einer gewöhnlichen Berufsunfähigkeitsversicherung.

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