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Berufsunfähigkeitsversicherung: Staatliche Förderung nur selten genutzt

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Seit dem 1. Januar 2014 ist es bekanntlich auch möglich, staatliche Förderungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten. Offensichtlich ist dieses Wissen aber noch nicht ausreichend zu potenziellen Kunden bzw. den Versicherern durchgedrungen. Wie sonst ließe sich erklären, dass die Angebote so gut wie nicht angenommen werden.

Bei Arbeitskreis Krankenversicherungen findet sich ein entsprechendes Umfrageergebnis, das aufzeigt, das lediglich ein Versicherungsunternehmen die Fördergelder in seine Policen einplant und ein zweiter Versicherer eingeschränkt mit den staatlichen Geldern plant.

Seitens der übrigen Anbieter wird noch kein Tarif gefördert und es ist dies auch nicht geplant. Durch die staatliche Förderung entstehen bessere Möglichkeiten zum steuerlichen Abzug der BU-Police. Ziel ist es, die Deutschen dazu zu bringen, im Rahmen einer BU mehr für ihre Vorsorge zu tun.

An der Umfrage, die vom 1A Verbraucherportal durchgeführt wurde, waren 21 Versicherer angefragt worden. Zwei haben die geförderte BU im Angebot, 14 noch nicht einmal in Planung und fünf gaben keine Auskunft.

Die Gründe für das derzeitige Scheitern des AltvVerbG – Altersvorsorge-Verbesserungsgesetzes könnten darin liegen, dass eine lebenslange BU-Rente vereinbart werden muss. Eine klassische BU zahlt allerdings nur bis zum Eintreten der Altersrente. Mit anderen Worten fallen geförderte BU-Verträge deutlich teurer aus und sind damit schlichtweg nicht (oder kaum) konkurrenzfähig.

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