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Berufsunfähigkeitsversicherung: Probleme bei Depressionen

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Das Thema Berufsunfähigkeitversicherung (BU) ist nachwievor mit vielen Vorurteilen behaftet. Zum Teil ist die Kritik aber auch berechtigt, wenn es um die Frage nach ausschließenden Faktoren geht.

So berichtet die tageszeitung über die Werbung der Bremer Sparkasse mit ihrer BU und interpretiert diese als ein „Geschäft mit der Angst„. Kann man so sehen, kann man aber auch als notwendigen Schutz gegen ausbleibende Einnahmen interpretieren.

Im Fall der Sparkasse Bremen hat die taz jedoch einen Missstand aufgedeckt, der manche Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen betrifft. Problematisch wird es dann aber, wenn im Rahmen eines Faltspiels der Versicherungsschutz für Depressionen impliziert wird. Verbraucherschützer bemängeln vor allem den suggestiven Satz: „Die paar Depressionen hindern mich schon nicht am Arbeiten„, der von der Sparkasse Bremen berechtigterweise mit einem „falsch“ kommentiert wird. Es ist jedoch praktisch so, dass die Angabe psychischer Erkrankungen bei vielen BU -Anbieters als Ausschlussgrund gilt.

Sobald jemand einen Antrag bei der Sparkasse abgibt und dabei angibt, sich in den letzten zehn Jahren einer Psychotherapie unterzogen zu haben, hat so gut wie keine Chance auf Abschluss einer Police.

Aus diesem Grund raten Verbraucherschützer, im Vorfeld mit einem Versicherungsberater zu sprechen. Nur so geht man auf Nummer sicher und nur so werden auch beim Ausfüllen eines Antrags die gelegentlich auftauchenden Klippen umschifft.

Die Notwendigkeit einer BU dürfte jedoch auch für die Verfasser der taz-Artikels außer Frage stehen ….

 

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