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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): welche Extras sich lohnen

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Das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist und bleibt komplex. Entsprechend sollten Tipps wie die Folgenden auch nur als Anregungen verstanden werden, wenngleich sie durchaus gangbare Wege aufzeigen.

Der Focus widmet sich den besonderen Klauseln bzw. „Extras“, mit denen manche BU -Anbieter für ihre Produkte werben. In manchen Fällen kann es sich durchaus lohnen, auf die Besonderheiten einzugehen. Ein Beispiel besteht in der Kombination aus BU und Risikolebensversicherung.

Hier wird die Risikopolice meist zum Nulltarif mitangeboten, was sich natürlich lohnen kann. Bedingung ist dabei, dass Angehörige existieren, die für den eigenen Todesfall abgesichert werden müssen. Eine Kapitallebensversicherung ist wiederum keine gute Ergänzung zur BU – hier sollte man besser zwischen Risikoabsicherung und dem Aufbau von Vermögen trennen. Selbiges gilt übrigens auch für die Option einer Beitragsrückerstattung bei Nichteintreten des Versicherungsfalls.

Hinsichtlich der abzusicherenden Rente liegen die Deutschen weiterhin zu niedrig. Im Schnitt ist eine BU nur mit monatlich 800 Euro dotiert, wenngleich mindestens 1.500 Euro benötigt würden. Durch Beitragsdynamik in Höhe von zwei bis drei Prozent lässt sich dieses Problem umgehen und auch eine Leistungsdynamik kann sich bewähren. Letztere ist jedoch teuer zu erkaufen, weshalb mit spitzen Bleistift gerechnet werden sollte. Eher zu teuer ist die Zusicherung einer lebenslangen Rente.

Der abstrakte Verweis findet sich heutzutage in so gut wie keiner BU mehr. Ebenfalls achten die meisten Versicherer darauf, den Begriff „auf Dauer“ klar zu definieren und damit Aussagen über den Beginn der Schadensregulierung zu treffen. Infektionsklauseln und die Möglichkeit zum Auswandern oder zum Nehmen einer Auszeit können ebenfalls Qualitätskriterien sein.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass man vor Abschluss einer solchen Police dringend mit seinem Versicherungsberater sprechen sollte.

 

 

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