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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Risikovoranfrage von Asthmatikern

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Die Wichtigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) steht sicherlich außer Frage. Bei Vorliegen mancher chronischer Krankheiten ist jedoch empfehlenswert, im Vorfeld eine Risikoanfrage zu stellen. Das betrifft auch Asthmatiker.

Bei Asthma handelt es sich mittlerweile um eine regelrechte Volkskrankheit. Statistiken besagen, dass 8,6 Prozent der Deutschen bereits einen asthmatischen Anfall hatten und zudem jedes zehnte Kind unter der Krankheit leidet.

Wie der Versicherungsbote berichtet, wird die Hälfte der Kinder ihre Krankheit auch noch ins Erwachsenenleben mitnehmen, wodurch sich die Quote noch erhöhen dürfte. Für den Abschluss einer BU bestehen durchaus Chancen, sofern im Vorfeld eine anonyme Risikoanfrage gestellt wird. Dies hat den Vorteil, dass noch keine Ablehnung durch eine Versicherungsgesellschaft vorliegt und sich potenzielle Versicherte ein genaues Bild über die zu erwartenden Konditionen machen können.

In den meisten Fällen ist für Asthmatiker mit Risikoausschlüssen oder entsprechenden -zuschlägen zu rechnen. In der Folge könnte dies dazu führen, dass Atemwegserkrankungen als Grund für Berufsunfähigkeit ausgeschlossen werden. Da jedoch das Ausscheiden aus dem Berufsleben meist psychische Ursachen hat, kann dieser Ausschluss oft in Kauf genommen werden.

Ebenfalls möglich ist ein weiterreichender Ausschluss von Krankheiten wie Heuschnupfen oder Neurodermitis. Beide befinden sich in einem engen Zusammenhang mit Asthma.

 

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