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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Rating ist nicht gleich Rating

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist immer wieder Gegenstand von Ratings und Vergleichen. Die Besonderheit besteht darin, dass viele der Ergebnisse innerhalb der Branche angezweifelt werden. Vor allem die Stiftung Warentest stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik und testete nach Meinung vieler Experten nach falschen Kriterien.

Dies führte dazu, dass 2013 laut Cash Online sogar „indiskutable fachliche Mängel“ unterstellt wurden. Doch wie macht man es richtig? Im Versicherungsmagazin findet sich ein interessanter Artikel zu diesem Thema, der darauf hinweist, dass ein Preisvergleich für sich genommen schlichtweg nicht ausreicht.Wohlgemerkt: sowohl die Versicherungsbedingungen als auch die Leistungen sind wichtige Kriterien. Entscheidend ist aber vielmehr, wie sich ein Versicherer im Schadensfall verhält und wie die Schadensregulierung abläuft. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat nun einen neuen Test vorgelegt und bezieht auch die Fachkompetenz mit ein, wobei Kriterien wie „Geschäft“, „Leistungsprüfung“, „Antragsprüfung“ und „Service“ von Relevanz sind.

Die Daten stammen direkt von den Versicherern oder von anderen Analysten. Morgen & Morgen wird in diesem Kontext ausdrücklich genannt, wobei dieses Analysehaus lediglich mit eigenen Kriterien arbeitet und entsprechend die Ergebnisse der Versicherer hinterfragt.

Was uns das sagt? Vor allem, dass es eine ganze Reihe an unterschiedlichen Herangehensweisen in der Bewertung einer BU gibt und es sich im Vorfeld empfiehlt, gleich mehrere Tests zur Hand zu nehmen. Im Idealfall existiert ein Ansprechpartner, der beim Ausfüllen des Antrags behilflich ist, denn hier können immer wieder kleinere „Fallen“ lauern und eine Falschbeantwortung kann schnell den Versicherungsschutz kosten.

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