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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): psychische Erkrankungen an der Spitze

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Abgezeichnet hat sich der Trend schon seit einiger Zeit. Nun hat einer der ersten Anbieter für Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) unterstrichen, dass zumeist psychische und psychosomatische Krankheiten zum vorzeitigen Ende der beruflichen Tätigkeit führen.

Der Arbeitskreis Krankenversicherungen veröffentlicht die Ergebnisse der Bayerischen, die 30 Prozent der Fälle auf Krankheiten des Gemüts zurückführt. Dahinter rangieren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparats mit 17 Prozent, Herz- und Gefäßerkrankungen mit zwölf Prozent sowie Krebs mit elf Prozent.

Interessant ist auch, dass die Unfälle, die neben der BU auch durch die Unfallversicherung abgedeckt sind, lediglich bei neun Prozent rangieren und damit bei Weitem nicht so bedeutend sind, wie Depressionen, Burn-Out und Co.

Die Zahlen der Bayerischen werden auch von der Deutschen Rentenversicherung bestätigt. Hier ergibt sich eine Zahl von 74.000 Personen, die allein im Jahr 2012 vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden mussten. Seit dem Jahr 2000 steigt die Zahl dramatisch an und die Bundespsychotherapeutenkammer gibt mittlerweile schon eine Warnung aus. Problematisch ist vor allem, dass sich psychische Erkrankungen deutlich früher einstellen als die anderen Gründe für Berufsunfähigkeit. Mit anderen Worten droht bei Fehlen einer guten BU schnell die Altersarmut.

Zu empfehlen ist eine BU, die vor allem in der Schadensregulierung punktet. Wer ohnehin psychisch angeschlagen ist, kann sich mit großer Wahrscheinlichkeit keine Auseinandersetzung mit einer zahlungsunwilligen Versicherung leisten.

 

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