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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): problematische Klauseln

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt zu den wichtigsten Versicherungen und trotzdem finden sich noch viele Menschen, die auf einen Abschluss verzichten. Hier mögen auch manche problematische Klauseln eine Rolle spielen, die in der Vergangenheit zu unnötigen Probleme in der Schadensabwicklung geführt haben.

Bei Biallo werden die problematischsten Bestandteile mancher BU erläutert und die Warnung des Bundes der Versicherten noch einmal bekräftigt. Es ist jedoch beruhigend darauf hinzuweisen, dass nur noch wenige Unternehmen mit abstrakter Verweisung und Co. arbeiten.

Die so genannte „abstrakte Verweisung“ bedeutet nichts anderes, dass im Fall der Berufsunfähigkeit auf eine andere, zumutbare Tätigkeit verwiesen werden darf. Mit anderen Worten reicht bereits der Hinweis, dass theoretisch auch die Ausübung eines anderen Jobs möglich wäre, um seitens der Versicherung aus der Haftung zu gelangen. Aus diesem Grund sollte die abstrakte Verweisung explizit ausgeschlossen werden, was in manchen Billigangeboten immer noch nicht der Fall ist.

Auch problematisch ist die so genannte Arztanordnungs-Klausel. Diese verhindert die freie Arztwahl und kann zudem zur Durchführung bestimmter Therapien zwingen. Apropos Diagnose: hier ist auf kurze Prognose-Zeiträume zu achten. Wenn „drei Jahre“ im Vertrag steht, muss man zum Teil lange auf die Schadensregulierung warten. Anzustreben ist hier ein „voraussichtlich sechs Monate“ Berufsunfähigkeit, um eine Zahlung auszulösen.

Wer bei der Auswahl alles richtig macht und sich am Besten von einem kompenten Versicherungsberater in die Materie einführen lässt, ist jedoch auf der sicheren Seite und kann sich und seine berufliche Existenz umfassend absichern.

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