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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Ökotest kritisiert viele Ablehnungen

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Es könnte ein neues Kapital in der Auseinandersetzung zwischen Stiftung Warentest und manchen Versicherungsverbänden aufgeschlagen werden. Der Grund: in einem Test von „Öko-Test“ werden vor allem Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) harsch kritisiert.

Wie „Private Krankenkasse PKV“ vermeldet, geht es in der Kritik vor allem um die angebliche Ablehnung ganzer Berufsgruppen. Vor allem Handwerker bzw. Personen, die eine körperlich anstrengende Tätigkeit ausüben, bekommen nur schwer eine BU.

In den Tests wurden  den einzelnen Versicherungen 22 anonyme Risikofragen vorgelegt. Angeblich reicht bereits die Angabe von Flugangst aus, um keine Police zu erhalten und Heuschnupfen oder das Hobby Reiten führen zu Risikoaufschlägen oder ebenfalls zur Ablehnung. Auch wird bemängelt, dass die Kriterien für die Ablehnung nicht transparent sind und keine „objektiven Gesichtspunkte“ existieren.

Ob und in welchem Ausmaß das zutrifft, lässt sich wahrscheinlich nicht abschließend klären. Der Tipp, dass vor der Antragsstellung an eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ein Versicherungsberater hinzugezogen werden sollte, ist aber  zu unterschreiben. In einem Beratungsgespräch wird dann auch auf mögliche Klippen in den Fragestellungen hingewiesen.

Ebenfalls ein guter Tipp ist der Abschluss in jungen Jahren, der sowohl hinsichtlich der Kosten als auch in punkto Gesundheitscheck und Risikoüberprüfung Vorteile mit sich bringt. Ob jedoch jemals eine einheitliche Richtlinie über die Annahme eingeführt wird, darf eher bezweifelt. Schließlich ist es den Versicherungen als privatwirtschaftliche Unternehmen freigestellt, wie sie Verträge kalkulieren und welchen Versicherten sie für geeignet halten.

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