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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Nettotarife teilweise günstiger

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt bekanntlich zu den teuersten Policen. Folgt man jedoch dem aktuellen Map-Report, so lassen sich die Konditionen teilweise durch die Wahl eines Honorarberatertarifs mit geringeren oder gar wegfallenden Vertriebskosten minimieren.

Hierüber berichtet das Versicherungsjournal und stellt die untersucht die untersuchten Netto- den so genannten Brutto-Tarifen gegenüber. Festzustellen ist, dass die Honorarberatung einer der Trends der kommenden Jahre sein könnte. Seitens der EU und der Bundesregierung wird dieses Ansatz unterstützt und auch die Vermittler scheinen grundsätzliches Interesse zu bekunden.

Zudem existieren mehr und mehr Lebensversicherer, die Tarife ohne Vermittlerprovisionen kalkulieren und auch die sonstigen Vetriebskosten außen vor lassen. Bei Fondspolicen liegt der Unterschied zwischen beiden Rechenbeispielen bei bis zu 50 Prozent, Risiko-Lebensversicherungen bringen es auf einen Preisunterschied zwischen zwei und 14 Prozent und auch in der BU offenbaren sich Differenzen.

Gerechnet wurden für den Map-Report drei Musterfälle mit den Tarifen von neun etablierten Versicherungsgesellschaften. Die prozentuale Differenz zwischen einer Brutto- und Netto-Police lag bei mindestens 6,5 Prozent, kann aber  – je nach gewählter Versicherung – auf mehr als 22 Prozent ansteigen.

Dennoch sollte man aufgrund dieser Rechnung keine voreiligen Schlüsse ziehen. Zum einen kommt es beim Abschluss auch auf die Leistung und Schadensregulierung und nicht nur die günstigsten Prämien an, zum anderen fällt auch das Honorar für die Beratung bzw. Vermittlung der Police ins Gewicht und muss einkalkuliert werden. Welche Variante sich am Ende mehr lohnt, kann nur individuell entschieden werden.

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