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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Kombination mit Rechtsschutz andenken

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Allerorten liest man über die zwingende Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Es ist allerdings so, dass entsprechende Policen durchaus den einen oder anderen Fallstrick parat halten. Das zeigt sich bereits beim Abschluss, kann jedoch auch in der Schadensregulierung eine Rolle spielen.

Die Frankfurter Rundschau hat das Thema noch einmal aufgerollt und wartet mit einem interessanten Vorschlag auf. So weist der Versichererverband GDV auf die hohe Ablehnungsquote von 30 Prozent hin und ein Verbraucherportal empfiehlt daher den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung. Diese sollte drei Monate nach Abschluss der BU beantragt werden und möglichst nicht vom selben Anbieter stammen.

In der Rechtsschutzversicherung muss explizit erwähnt sein, dass auch Auseinandersetzungen im Kontext einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) inbegriffen sind. Im Fall der Fälle können so Rechtsansprüche einfacher (und vor allem ohne finanzielles Risiko) durchgesetzt werden. Wohlgemerkt: Statistiken zeigen, dass es bei der Ablehnung selten um eine Totalverweigerung seitens der BU geht, sondern eher Fragen nach dem Grad einer Berufsunfähigkeit geklärt werden müssen. Zudem existieren in manchen Verträgen juristische Lücken.

Zuguterletzt wird bei Abschluss einer BU tatsächlich dazu geraten, einen Anbieter mit guten Ratings bei Moodys, S&P und Fitch zu achten, damit das Unternehmen auch noch nach 20 oder 30 Jahren am Markt vertreten ist und die Rente bezahlen kann.

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