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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): gesetzliche Absicherung gefordert

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt zu den wichtigsten Policen zur Absicherung der eigenen Erwerbstätigkeit. Das Problem ist nur, dass manche Berufsgruppen den notwendigen Schutz kaum bezahlen können oder von vornherein als zu risikobehaftet ausgeschlossen werden.

Laut Finanzen.de fordern Verbraucherschützer daher eine gesetzliche Absicherung. Eine entsprechende Regelung bestand bis ins Jahr 2001, wurde dann aber abgeschafft. Bedenkt man, dass jeder vierte Arbeitnehmer nicht das vorgesehene Ende seines Berufslebens erreicht und vorher berufsunfähig wird, würde eine solche Versicherung durchaus Sinn machen.

Nach Expertensicht handelt es sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) um eine klassische Sozialversicherung. Die Verbraucherschutzzentrale NRW weist wiederum darauf hin, dass 40 Prozent der Personen in der Beratung keinen adäquaten Schutz erhalten und daher im Fall der Fälle vollkommen mittellos dastehen.

Die Regierung wiegelt bei diesem Thema jedoch ab. Weder das Arbeits- noch das Verbraucherschutzministerium plant derzeit eine Änderung der aktuellen Gesetzeslage. Die staatliche Förderung einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) hat sich indes als Flop erwiesen, da bislang kein einziger Konzern einen entsprechenden Tarif ins Angebot genommen hat.

Als Alternativen zur BU gelten sowohl die Erwerbsunfähigkeitsversicherung als auch die Schwere-Krankheiten-Vorsorge (Dread Disease). Ob und in welcher Situation sich diese beiden Policen jedoch eignen, bedarf einer vorherigen Analyse und einer umfassenden Beratung.

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