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Bertelsmann-Studie sieht deutlich steigende Pflegekosten

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Die Pflegeversicherung steht in den kommenden Jahren vor erheblichen Herausforderungen. Gefordert werden im Zuge der Generationengerechtigkeit unter anderem deutliche Beitragserhöhungen, die bereits sofort in Kraft treten. Bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird diese nachhaltige Kapitalvorsorge bereits seit vielen Jahren vorgenommen.

Wallstreet Online veröffentlicht die Reaktion des Direktors des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), Volker Leienbach, der darauf hinweist, dass sich der Betrag in den letzten zehn Jahren auf mehr als 34 Milliarden Euro verdoppelt hat.

Auch für Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse besteht die Möglichkeit einer privaten Pflegezusatzversicherung, die nicht viel Geld kostet und die Lücken der gesetzlichen Pflegeversicherung schließt. Hinzu kommt, dass im Zuge des so genannten „Pflege-Bahr“ auch staatliche Zuschüsse möglich sind.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV) brachte derweil einen steuerfinanzierten Bundeszuschuss für die Pflegeversicherung ins Gespräch, womit die gesamte Bevölkerung und damit auch diejenigen, die bereits vorgesorgt haben, belastet würden. Die Bertelsmann-Stiftung geht in diesem Kontext von einem Ansteigen des Beitragssatzes von derzeit 3,05 Prozent auf bis zu 4,25 Prozent aus und schon Anfang des Jahres war eine Steigerung um 0,5 Prozent erfolgt.

Seitens der SPD wurde — wie zu erwarten — wieder einmal der Ruf nach einer Bürgerversicherung laut, doch weist Bundesgesundheitsminister Spahn darauf hin, dass der Wettbewerb zwischen PKV und GKV für beide Seiten gut ist.

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