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Beratung: PKV befürwortet Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung

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Das Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung wird im Alltag allzu häufig beiseite geschoben. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Element der Entscheidungsfindung für Pflegebedürftige. Seitens der PKV bzw. der dem Verband der privaten Krankenversicherungen angeschlossenen Compass Private Pflegeberatung soll nun Abhilfe geschaffen werden.

Die ÄrzteZeitung greift das Thema auf und stellt schon jetzt fest, dass enormer Beratungsbedarf besteht. Zwischen November 2014 und Oktober 2015 wurde zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung eine Erhebung durchgeführt, die ein ernüchterndes Ergebnis zutage förderte.

Von sich aus, fragten nur 7,4 Prozent der Pflegebedürftigen oder Angehörigen nach der Vorsorgevollmacht und sogar nur 2,3 Prozent nach der Patientenverfügung. Nach Angaben der Compass ist der Beratungsbedarf jedoch deutlich größer, weswegen das Thema nun häufiger auf die Agenda der Beratungsgespräche gesetzt werden soll.

Problematisch ist dabei, dass den wenigsten Menschen die Wichtigkeit bewusst ist. Eine frühere Umfrage des Forschungsinstituts Forsa im Auftrag der Central Krankenversicherung ergab, dass nur 26 Prozent der BundesbürgerInnen eine Vorsorgevollmacht besitzen und nur 31 Prozent eine Patientenverfügung.

Fakt ist, dass keineswegs die näheren Verwandten Entscheidungen treffen dürfen, wenn es die Situation erfordert. Tatsächlich wird jedoch ein gesetzlicher Vertreter eingesetzt, der keineswegs immer im Sinne der Familien entscheidet. Die entsprechenden Formulare finden sich unter anderem im Bundesanzeiger und sind schnell ausgefüllt und beim Notar hinterlegt.

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