Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Beitragsrückerstattung in der PKV: verschiedene Modelle

| Keine Kommentare

Alle Jahre wieder … erhalten manche Versicherte einer Privaten Krankenversicherung (PKV) eine Beitragsrückerstattung. Die Frage nach der Höhe bzw. ob es überhaupt zu einer Auszahlung kommt, hängt von der individuellen Vertragsgestaltung ab.

Der Anbieter LUX hat zu diesem Thema ein sehenswertes und sehr anschauliches YouTube-Video produziert. So erfährt man beispielsweise, dass in den PKV -Verträgen zwischen einer garantierten Rückerstattung bzw. garantierten Pauschalleistung und einer erfolgsabhängigen Rückerstattung unterschieden wird.

Erstere ist fest in den Versicherungsbedingungen verankert und steht auch in der Höhe bereits bei Abschluss einer PKV fest, während über die erfolgsabhängige Rückerstattung Jahr für Jahr neu entschieden wird. Ausschlaggebend sind die Unternehmenszahlen und damit die Frage, ob überhaupt ausreichend Kapital für einen Rückfluss an die Versicherten vorhanden ist.

Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass eine Beitragsrückerstattung nicht als Entscheidungskriterium für oder gegen eine Versicherung angesehen werden kann. Zudem ist zu beachten, dass erstattete Beiträge auch in der Steuererklärung eingesetzt werden müssen, bzw. der abzusetzende Betrag um exakt diese Summe vermindert wird.

Wer sich nicht sicher ist, ob die gewählte Police eine Beitragsrückerstattung beinhaltet, kann dies von seinem Versicherungsberater erfahren.

Voraussetzung für eine Beitragsrückerstattung ist aber in jedem Fall, dass keinerlei Leistungen seitens der PKV angefordert wurden. So ergibt sich in manchen Fällen auch die Frage, ob es sich eher lohnt, eine Rechnung einzureichen oder besser selbst zu zahlen und dies mit der Rückerstattung zu verrechnen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.