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Beitragserhöhungen in der PKV nicht immer notwendig?

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Das eine vorweg: wir machen uns die These einer Pressemitteilung von „Beitragsoptimierung24.de“ sicherlich nicht eins zu eins zueigen. Interessant ist die Meldung aber allemal. Es geht dabei um Sinn und Unsinn von Beitragserhöhungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Dass im Rahmen der Einführung von Unisex-Tarifen neue Preise gelten, setze ich einfach als bekannt voraus. In manchen Fällen resultieren die regelrechten Preisexplosionen jedoch aus unseriöser Preisgestaltung im Vorfeld.

Vor allem, wenn immer neue Tarife aufgelegt werden, kann die Beitragsstabilität darunter leiden. So haben beispielsweise die Bayerische Beamtenkrankenkasse und die Inter Krankenversicherung nach Angaben der zitierten Pressemitteilung noch am 1. April bzw. am 1. Mai dieses Jahres einen Bisex-Tarif aufgelegt. Wohl wissend, dass dieser lediglich ein Neuzugangsvolumen von acht bzw. neun Monaten haben würde. Es dürfte also mehr als schwierig werden, ausreichend viele Versicherte zu finden, um die Prämien stabil zu halten.

Überhaupt ist vor dem Abschluss einer Privaten Krankenversicherung (PKV) auf deren Laufzeit zu achten. Wenn ein Tarif bereits seit Jahren oder gar Jahrzehnten auf dem Markt ist, ist dies als gutes Zeichen zu werten. Selbiges gilt für die Beitragsstabilität, auf die vor Neuabschluss ebenfalls geachtet werden sollte.

Mit anderen Worten ist der Einstiegspreis nicht immer entscheidend. Wer eine PKV abschließt, bindet sich für den Rest seines Lebens und sollte daher auch langfristigen Kriterien den Vorzug geben.

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