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Beitragserhöhung in der PKV: Was tun?

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Die Überschrift dieses Artikels ist bewusst ein wenig provokativ gewählt. Denn genau genommen bin ich nicht sicher, ob überhaupt zwingend auf eine Beitragserhöhung der Privaten Krankenversicherung (PKV) reagiert werden muss.

Schließlich dürfte es so gut wie keine Versicherung geben, die trotz Einführung der Unisex-Tarife in ihren Beiträgen komplett stabil bleibt. Einige Bestandskunden einmal ausgenommen.

Wer im Internet unter den Begriffen PKV und Beitragserhöhung nachschaut, findet ein regelrechtes „Who is who“ der großen Versicherungen. Releavant ist dabei jedoch, in welchen Zeitintervallen die Beitragserhöhungen erfolgen und wie hoch der Mehrpreis ausfällt.

Wer indes zwingend die PKV oder innerhalb seiner privaten Krankenversicherung wechseln möchte, erhält bei „Das Investment“ den einen oder anderen Tipp. Im Mittelpunkt stehen dabei die Regelungen gemäß §204 VVG und §6.2 der VVG-InfoV (Versicherungsvertragsgesetz-Informationspflichtenverordnung).

So muss ein Versicherer seine Kunden auf einen günstigeren Tarif hinweisen und darf nur dann eine erneute Gesundheitsprüfung in die Wege leiten, wenn es durch den Wechsel zu Mehrleistungen kommt. Diese wiederum, lassen sich bei einem Wechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft auch vertraglich ausschließen.

Interessante Fragen betreffen dabei die vorhandenen Altersrückstellungen im bestehenden Tarif und auch die Frage nach dem Übertragungswert gemäß §12 Abs. 1 Nr. 5 VAG. Zudem sollte in Erfahrung gebracht werden, ob der potenzielle neue Tarif auch noch für Neukunden offensteht oder bereits geschlossen wurde.

Den Wechsel sollte man dann – wenn überhaupt – nur in enger Absprache mit einem Versicherungsberater durchführen und auf keinen Fall nur auf Internetportale oder Zeitschriftenartikel hören.

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