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Baufinanzierung: Lebensversicherung meist ungeeignet

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Es gab eine Zeit, in der galt die Lebensversicherung selbst für die Baufinanzierung als probates Mittel. Mittlerweile warnen nicht nur Verbraucherschützer vor der Kombination dieser beiden Elemente bzw. halten diese nur in bestimmten Fällen für sinnvoll.

Bei Finanzen.net findet sich eine recht brauchbare Orientierung zu diesem Thema. So wird darauf hingewiesen, dass eine so genannte Versicherungshypothek aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr zeitgemäß ist. Gemeint ist damit die Kombination aus einem tilgungsfreien Darlehen und einer Lebensversicherung, bei der die Schlusstilgung aus dem Ertrag der Police bestritten werden soll.

Ermangels nennenswerter Überschüsse erwirtschaften neu abgeschlossene Lebensversicherungen jedoch nicht mehr ausreichend Geld und auch die Garantiezinsen liegen unterhalb der Konditionen für ein Darlehen. Mit anderen Worten entsteht eine Finanzierungslücke, die durch fällige Abschlussprovisionen nur noch größer wird.

Ein wenig anders sieht es aus, wenn zum Zeitpunkt der gewünschten Baufinanzierung bereits eine Lebensversicherung vorhanden ist. Wird diese veräußert, so lässt sich die Eigenkapitalquote erhöhen und die Zinsen für das Darlehen sinken. Es ist allerdings auch in diesem Szenario erforderlich, dass genau auf die zu erwartende Rendite und die Höhe der Vorteile beim Darlehen geachtet wird.

Zuguterletzt sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass eine Lebensversicherung meist auch eine Elemente der Altersvorsorge ist. Wird diese für eine Immobilie eingesetzt, so entsteht naturgemäß eine Lücke.

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