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Bald umfangreichere Pflegeberatung durch die PKV ?

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Die Privaten Krankenversicherungen (PKV) haben gefragt und im Rahmen einer Studie erheblichen Beratungsbedarf im Bereich Pflege ermittelt. Konkret wurde Studie durch die Compass Private Pflegeberatung, ein Tochterunternehmen des Verbands der privaten Krankenversicherung in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis zeigt, dass Pflegeberatung sowohl bei Demen zals auch bei Pflegebedürftigkeit von Kindern deutlich ausgebaut werden muss. Die Compass führte allein im vergangenen Jahr 116.000 Beratungsgespräche durch und möchte die Dienstleistung nun optimieren.

Wie die Ärzte Zeitung schreibt, wurden 674 Fragebögen ausgewertet, bei denen anonyme Tester der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und eines Marktforschungsinstituts die Beratungen der PKV -Tochter untersucht hatten. Im Beratungsbereich wurde die Gesamtnote 1,5 vergeben, bei den Leistungen immerhin noch eine 2,3. Darüber hinaus würden 75 Prozent das Unternehmen weiterempfehlen – trotz einiger Einschränkungen.

Als problematisch wurde vor allem die Beratung bei Demenz angesehen. Hier ist sowohl in der beziehungsspezifischen Qualität als auch in der Qualität der gegebenen Informationen noch deutlich Platz nach oben.

Selbiges gilt auch für den Umgang mit pflegebedürftigen Kindern, wobei es sich hier mit einem Anteil von rund zwei Prozent eher um ein kleines Thema handelt. Nichtdestotrotz könnte die PKV -Beratung auch hier mehr Stärke zeigen.

Zuletzt sahen die Marktforscher Potenziale in der Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Beratungsinstitutionen. Man darf gespannt sein, ob und in welchem Umfang Compass auf die Ergebnisse der Studie reagiert.

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