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Bald mehr Rabattverträge in der PKV möglich?

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Lassen sich in der Privaten Krankenversicherung (PKV) bald auch Rabattverträge abschließen? Einen entsprechenden Eindruck vermittelt zumindest der ehemalige Bundesgesundheitsminister und jetzige Allianz-Mitarbeiter Daniel Bahr.

Wie es bei Apotheke Adhoc heißt, erklärte Bahr im Rahmen des Kooperationsgipfel des Bundesverbands Deutscher Apothekenkooperationen (BVDAK) in München auch die Vorteile von Rabatten und die vorhandene Akzeptanz seitens der Versicherten.

Zuvor stellte der FDP-Politiker auch heraus, wie wichtig das vielfältige Krankenversicherungssystem in Deutschland sei und dass dieses nicht verändert werden sollte.

Das Interesse am Rabatt-Thema zeigt sich unter anderem daran, dass Versicherte mit Selbstbeteiligung bei den Ärzten nach preisgünstigen Medikamenten fragen. Gegenüber den Apotheken zeigen sich die Kunden jedoch zurückhaltender und sind auch selten bereits, bestehende Rabattverträge mit Versicherern zu erläutern.

Aus diesem Grund möchte Bahr bei der Allianz die Direktabrechnung von Arzneimittelkosten nach vorne treiben. Bereits seit 2012 müssen die PKV -Versicherten ab Erreichen eines Betrags von 750 Euro nicht mehr in Vorkasse treten, sondern können direkt mit der Apotheke abrechnen lassen. Kooperationspartner ist dabei eine niederländische Versandapotheke, wodurch sich die Kosten erheblich senken ließen. Es existieren jedoch mittlerweile auch deutsche Apotheken und Vor-Ort-Apotheken, die sich diesem Service anschließen und damit Kunden gewinnen oder halten können.

Inwieweit auch andere PKV -Anbieter entsprechende Modelle anbieten, wird sich zeigen. Ebenfalls dürfte früher oder später die Frage nach einer Senkung der Preisgrenze für die sofortige Kostenübernahme im Raum stehen. Der Vorteil für die Versicherten ist jedoch schon jetzt nicht von der Hand zu weisen.

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