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BaFin-Information vor Abschluss einer PKV erforderlich

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Wer eine Private Krankenversicherung (PKV) abschließen möchte, sollte zuvor über die Vor- und Nachteile aufgeklärt werden. Da manche Versicherungsmakler dieser Verpflichtung offensichtlich nicht in vollem Umfang nachkommen, hat die BaFin nun ein verpflichtendes Informationsblatt entwickelt.

Seit Anfang des Jahres – so schreibt es der Versicherungsbote – darf eine Police nur noch dann ausgegeben werden, wenn zuvor das amtliche Informationsblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ausgehändigt wurde. Natürlich bedarf es in diesem Kontext auch der Quittierung und damit einer Art „Lesebestätigung“.

Die Informationen erscheinen auf den ersten Blick sehr nachvollziehbar, tragen jedoch dem Umstand Rechnung, dass nicht jeder Versicherte mit den Unterschieden zwischen der PKV und der gesetzlichen Krankenversicherung vertraut ist. Deshalb findet sich beispielsweise der folgende Wortlaut:

In der privaten Krankenversicherung ist für jede versicherte Person ein eigener Beitrag zu zahlen.

der vor allem für Familien mit Kindern relevant ist. Des Weiteren wird auf die geringe Chance auf Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung und die vermeintlichen Risiken im Alter hingewiesen.

Seitens der Versicherungsvermittler wurde die neue Initiative der BaFin meist positiv bewertet, da diese einen Teil der Dokumentationspflicht übernimmt und die Berater damit auch ein wenig aus der Pflicht entlässt. Das komplette Schreiben der BaFin zu diesem Thema findet sich unter: http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Rundschreiben/2016/rs_1601_va_kvinfoblatt.html

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